Weiterlesen Unsere Architekturphilosophie: Modular denken, flexibel bleiben
Bringen Sie in 5 einfachen Schritten Licht ins Dunkel Ihrer Warenbewegungen
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Wie würden Sie Ihr Lager in einem Satz beschreiben? Schwarzes Loch oder strukturierter Motor des Betriebs? Die Realität liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Doch alle wissen, worauf ich mit dieser überspitzten Formulierung hinaus möchte. In zu vielen Firmen wird bisher die Lagerverwaltung sträflich vernachlässigt, was zu starken Einschränkungen im Tagesgeschäft führt. Die Folgen von mangelnder Struktur im Lager und den dazugehörigen Prozessen sind vielfältig:
- Fehlerhafte Bestände
- Lange Bearbeitungszeiten
- Mangelnde Liefertreue
- Fehlende Inventurzählungen
Warum Ihr Lager mehr braucht als einen PC am Eingang
Während es für die genannten Symptome nicht das eine Allheilmittel gibt mit dem sich per Knopfdruck alle Probleme in Luft auflösen, kommt die Einführung eines mobilen Warehouse Management System (WMS) wie die App LAGERmobile dem schon sehr nahe. Wenn Sie ein WMS gepaart mit durchdachten Prozessen in den Arbeitsalltag integrieren können, wird der Effekt sofort spürbar. Was also macht eine solche App? Ganz einfach: Sie gibt Ihnen wieder mehr Durchblick! Wie das klappt, lesen Sie in diesem Artikel.
Software ist in der Regel ein Mittel zum Zweck, also eine effiziente Lösung für ein bekanntes Problem. In unserem Fall die Problematik von ungenauen Beständen, unbekannten Lagerorten und den daraus resultierenden negativen Effekten auf Ihr Geschäft. Ein kurzer Blick auf den Zusammenhang lässt vermuten, dass Mitarbeiter kein Interesse daran haben die Warenbewegungen korrekt abzubilden und keinen Überblick behalten wollen. Doch die Realität ist oft etwas komplizierter. In der Regel haben Mitarbeiter im Lager einen anderen Arbeitsalltag als die Kollegen im Büro. Entsprechend lassen sich die Arbeitsplätze nicht Eins zu Eins kopieren. Ein stationärer Computer am Eingang des Lagers wird dem Arbeitsalltag schlicht und einfach nicht gerecht. Wenn in der Vergangenheit aber genau dieser Weg gewählt wurde, sei es aus Unwissenheit oder mangelnden technischen Möglichkeiten, dann ist das Ergebnis vermutlich nicht befriedigend. Im besten Fall führt dieser Modus nämlich nur dazu, dass ein engagierter Mitarbeiter etwa den folgenden Ablauf für Warenbewegungen lebt: An seinen PC durchforstet er das ERP-System und schreibt händisch eine Liste an auszubuchenden Artikeln. Mit dieser Liste bewaffnet fährt er den Gabelstapler durch das Lager, hakt die Positionen mit Stift und Zettel ab, nur um am Ende seiner Runde wieder an den PC zurückzufahren und die Buchungen dort wieder händisch in das ERP-System einzutippen. Wohlgemerkt handelt es sich in diesem Fall um ein Beispiel eines motivierten Mitarbeiters, der bemüht ist, die Prozesse so gut wie möglich zu leben. Das Ergebnis ist selbst hier weit von Wünschenswert entfernt. Von den Kosten des zeitlichen Mehraufwands und den Transfer-Fehlern wurde bisher noch gar nicht gesprochen. Anhand dieser Anekdote sollte Ihnen klar werden, welche Potenziale in Ihrer Firma bisher brach liegen. Der Mehrwert eines WMS für die Aktivierung dieser Potenziale ist dabei vielfältig. Am deutlichsten wird der Effekt durch die mobile Verfügbarkeit von Systemen. Wenn Informationen unabhängig vom Standort in Echtzeit gelesen und aktualisiert werden können fallen Wegzeiten wie von selbst deutlich kürzer aus. Ebenso steigt die Datenqualität enorm, wenn zwischen Aktion und Dokumentation keine langen Wege, Unterbrechungen oder potenzielle Ablenkungen liegen.
Potenziale aktivieren
Kommen wir also dazu, WIE diese Potenziale bei Ihnen aktiviert werden können.
Denn seit der Verfügbarkeit von leistungsstarken Smartphones und Laptops für die breite Masse ist eins klar: Man muss kein Logistikgigant, wie Amazon oder DHL sein, um sein Lager zu optimieren. Die Hemmschwelle ist deutlich niedriger und kann bei kleinen Änderungen bereits große Effekte mit sich bringen. Das Ziel dieses Artikels ist es Ihnen zu helfen Ihr Lager so aufzubauen, wie es für Sie richtig ist. Ziel ist es nicht Ihnen zu diktieren, wie Ihr Lager auszusehen hat. Wichtig ist also den aktuellen Zustand Ihres Lagers zu verstehen. Werden Waren verstreut gelagert? Sind Ihre Lagerorte gekennzeichnet? Wird Software verwendet, die Ihre Arbeit erleichtert und digitalisiert? All diese Fragen sind Anknüpfungspunkte, um Optimierungspotential auszuschöpfen. Die folgende Auflistung zeigt Maßnahmen, die Ihnen dabei helfen:
1. Architektur des Lagers entwickeln/aktualisieren
Die Konzeption eines Lagers ist das Fundamten für alle darauf aufbauenden Prozesse. Auch wenn Sie bereits ein bestehendes Lager haben kann es helfen die aktuelle Aufteilung von Kategorien und Waren zu hinterfragen. Denn die Struktur, welche hier definiert wird, hat einen direkten Einfluss auf täglich zurückgelegte Strecken (teilweise mehrmals). Einen größeren Hebel als diesen gibt es selten.
2. Lagerorte mit Etiketten versehen
Ein ebenso wirksamer Schritt in Richtung transparente Lagerprozesse ist das sichtbar machen von Lagerorten. Sprich, Sie generieren QR- oder Barcodes, welche einen Lagerort eindeutig beschreiben und bringen diese am entsprechenden Ort an. Dadurch erleichtern Sie einerseits die Orientierung, andererseits das Auslesen von Lagerinformationen mit digitalen Hilfsmitteln, welche im nächsten Schritt hinzukommen.
3. Lagerverwaltung digitalisieren
Spätestens an diesem Punkt wird es für alle spannend. Egal ob Software und Hardware bereits vorhanden sind oder nicht. Denn wie Eingangs beschrieben ist die Notwendigkeit im Lager eine andere als im Büro. Die Flexibilität von Mobilgeräten (wie Smartphones und Tablets) ist hier einfach unschlagbar und genau dieser Trend zeigt sich auch in allen Branchen. Digitalisierung im Lager geht also nicht ohne mobile Endgeräte. Besonders in Kombination mit den Codes aus Punkt 2 erfahren Sie hier eine digitale Revolution. Nicht nur sind alle Informationen zu Lagerbeständen und -vorgängen lediglich eine Abfrage entfernt, sondern die Abfragen werden auch noch reduziert auf einen einzigen Klick mit dem Barcode-Scanner Ihres Mobilgerätes.
4. Warenbewegungen verfolgen
Vernetzung von Systemen ist das A und O einer zukunftssicheren Digitalisierungsstrategie. Warum also bei Abfragen aufhören? Wenn Sie den skizzierten Punkten bis hierhin gefolgt sind, können Sie die mobilen Geräte natürlich auch einsetzen, um die Warenbewegungen direkt in Ihrem System zu dokumentieren. Eine Synchronisation mit dem bestehenden ERP-System ist dabei unverzichtbar. Dadurch sind Ihre Bestände immer aktuell und korrekt. Sollten Sie das nicht sein, lässt sich auch eine Inventur über ein WMS schnell und einfach realisieren. Ganz ohne Zettelwirtschaft oder Papierkrieg.
5. Dokumentation vereinfachen
Wenn Sie bis hierhin bereits alles umgesetzt haben, ist der letzte Schritt aus dieser Maßnahmen-Liste das Sahnehäubchen für die Optimierung Ihrer Lagerprozesse. Zusätzlich zu den skizzierten Anwendungsfällen kommt es in der Warenannahme beispielsweise auch zu Fehllieferungen, welche Reklamationen nach sich ziehen können. Solche Fehler sind mit Bildern oft leichter zu dokumentieren als mit Worten.
FAQ – die häufigsten Fragen aus der Praxis
Warehouse Management System ist eine Software, die alle Warenbewegungen und Lagerbestände digital erfasst und verwaltet. Es hilft Ihnen dabei, Bestände in Echtzeit zu überblicken, Fehler bei der Buchung zu vermeiden und Ihre Lagerprozesse effizienter zu gestalten – ohne Zettelwirtschaft oder doppelte Dateneingabe.
Ja, absolut. Moderne Lagerverwaltungssystem-Lösungen wie LAGERmobile sind bewusst so entwickelt worden, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen davon profitieren können. Dank Smartphones und Tablets ist die Einstiegshürde heute deutlich niedriger als früher – und schon kleine Optimierungen können große Wirkung entfalten.
Die Einführung erfolgt am besten schrittweise: Zunächst definieren Sie die Lagerarchitektur und kennzeichnen Ihre Lagerorte mit Barcodes oder QR-Codes. Anschließend digitalisieren Sie die Prozesse mit mobilen Endgeräten und verbinden das Lagerverwaltungssystem mit Ihrem bestehenden ERP-System. So entsteht ein durchgängiger, transparenter Workflow.
Ein modernes Lagerverwaltungssystem wie LAGERmobile synchronisiert sich direkt mit Ihrem ERP-System, sodass alle Buchungen und Bestandsänderungen automatisch und in Echtzeit übertragen werden. Manuelle Dateneingaben am PC entfallen damit vollständig, was sowohl Zeit spart als auch Übertragungsfehler minimiert.
Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung eines Warehouse Management Systems, wie zum Beispiel LAGERmobile, enormen Mehrwert für Ihre Geschäftsprozesse bietet. Die essenziellen Vorteile dabei sind:
- direkte Synchronisation mit Ihrem ERP-System für Echtzeit Daten
- mobile Buchungen von Warenbewegungen egal an welchem Lagerort
- Wareneingang dokumentieren und entsprechende Dokumente direkt erzeugen
Dadurch entfalten sich Vorteile, die so vorher nicht denkbar waren.